Verein

Zwei Dörfer – Ein Verein.

Allgemeines

Der Musikverein Steinhausen-Muttensweiler e.V. besteht zurzeit aus ca. 50 Musikerinnen und Musikern in der aktiven Kapelle, über 40 Kinder und Jugendlichen der Ausbildung und rund 220 passiven Mitgliedern.

Die Anfänge

In den politisch getrennten, aber gesellschaftlich eng verbundenen Gemeinden Steinhausen und Muttensweiler lag der Gedanke an die Gründung eines Musikvereins schon einige Zeit zurück. Aber erst durch die Einheirat Franz Maiglers aus Reute hatte die Geburtsstunde des Musikvereins geschlagen.

Ursprünglich sollte Franz Maigler einem Burschen das Trompetenspiel erlernen und über im Spätherbst 1959 die Einzelheiten der Unterrichtserteilung diskutiert. Im Verlauf dieses Gesprächs ergab sich dann der Gedanke, ob nicht gleich mehrere junge Männer ein Instrument erlernen sollten, um dann möglicherweise eine Kapelle aufbauen zu können.

Am 22.05.1960 dann wurde der Musikverein Steinhausen-Muttensweiler e.V. im Gasthaus zur Linde in Steinhausen von 21 jungen, musikbegeisterten Männern aus den beiden Ortschaften Steinhausen und Muttensweiler gegründet.

Die Dörfer

Steinhausen

Steinhausen, urkundlich 1239 erstmals erwähnt, gehört seit 1972 zur Stadt Bad Schussenried. Zu Steinhausen gehört außerdem der Schienenhof mit seinen rund 40 Einwohnern. Seine Bekanntheit verdankt Steinhausen vor allem der schönsten Dorfkirche der Welt, die sowohl eine Hauptattraktion der Oberschwäbischen Barockstraße als auch des Oberschwäbischen Jakobsweges ist.

Muttensweiler

Die Ursprünge Muttensweilers liegen in der Römerzeit und auch die Gründung des Ortes lässt sich anhand des Ortsnamens zwischen 600 und 800 n. Chr. datieren. Muttensweiler liegt wie Steinhausen im Federbachtal, umgeben von waldbewachsenen Moränehügeln. Seit 1972 ist Muttensweiler Teil der Gemeinde Ingoldingen und hat nach der Erschließung mehrerer Baugebiete heute rund 460 Einwohner.